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Karl Dall

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Die Theaterpremiere 2012

Karl Dall ist

DER OPA

Alt werden wollen alle, nur alt sein will keiner...

Ein Mann beschließt nach Jahren harter Arbeit, einmal Ferien auf den Kanarischen Inseln zu machen. Er glaubt sich im Paradies. Ein paar Minuten nachdem Einchecken bittet eine junge Frau ihren Begleiter aufzustehen, um diesem Mann seinen Platz anzubieten. Da merkt er, dass er an einem Punkt ohne Wiederkehr angekommen ist. Alt geworden, so dass es die Menschen sehen können. Und das auch noch in einem anderen Land!

Der Opa ist ein witziges und rührendes Theaterstück über das Unvermeidliche, den Alterungsprozess. Was passiert, wenn die Kinder das Haus verlassen? Was passiert, wenn das Haus sich nun wieder mit Kindern füllt? Das sind jetzt aber die Kinder der eigenen Kinder. Was passiert, wenn Ihre Tochter einen Mann heiraten will, der unfähig ist, sich selbst zu versorgen? Und wie geht man damit um, wenn der Arzt einem die blaue Pille verschreibt?

Der Opa stammt aus der Feder des isländischen Erfolgsautors Bjarni Haukur Thorrson (Hi Dad), der mit seinen Stücken das Publikum in vielen Ländern begeistert. Er selbst wollte Karl Dall in der Rolle des Opas sehen, der dieses Angebot mit großer Freude und Begeisterung annahm. Karl Dall hatte sich bereits seit Jahren von seinen eigenen Bühnenprogrammen verabschiedet. Doch nun schlägt er wieder zu.

Das Ergebnis ist ein Volltreffer der Unterhaltungskunst!

Karl Dall: "Das ist die Rolle meines Lebens!"

 

Biografie

Biografie

Er bezeichnet sich als den letzten „Gebrauchs-Komiker“ Deutschlands. Seine Fans sind da anderer Meinung, sie halten ihn für die „Nummer 1“! KARL DALL nimmt‘s gelassen. Lob prallt bei ihm ebenso ab wie Kritik. Er kennt nach über 30 Jahren Bühnenpräsenz das Showgeschäft wie seine Westentasche und von diesen Westen hat er in seiner Karriere etliche verschlissen.
Der gebürtige Ostfriese KARL DALL aus Emden verließ nach Beendigung seiner Leidenszeit als Schüler und Schriftsetzerlehrling seine windige Heimat und zog in die Welt. Sein Ziel: Berlin, die Stadt der Kneipen, Freaks und Verrückten. Hier jobbt er als Schriftsetzer, Kulissenschieber, Filmkomparse und Kneipenclown. Und in den langen Kreuzberger Nächten merkt der kalauernde KARL: Den Quatsch, mit dem er früher Freunde vergrault und Gesprächspartner ins „Aus“ geschossen hat, kann er auf der Bühne und im Fernsehen prima verkaufen. Das Publikum liebt ihn, jubelt vor Freude über seinen kaum definierbaren Humor.
Es folgen erfolgreiche Jahre bei „INSTERBURG & CO“. Als sich das Quartett trennt, beginnt seine Karriere als Solist. Seine Bühnenshow „Euch mach‘ ich fertig!“ war der Geheimtip nicht nur in Kellertheatern. Über zehn Jahre hat er bei RTL und SAT.1 mit „DALL-AS“ und „JUX & DALLEREI“ erfolgreich und gnadenlos seine Gäste zu „Opfern“ gemacht. In über zehn Kinofilmen spielte er die Hauptrolle und war nebenbei noch der verrückte „Filmvorführer“ bei „Verstehen Sie Spaß“. In der wöchentlichen TV-Sendung „7 Tage, 7 Köpfe“, „Karl‘s Kneipe“ und die „KARL-DALL-SHOW“ hatte er stets die Lacher auf seiner Seite.

Termine

Termine und Veranstaltungsorte

Die Premiere von DER OPA findet im Oktober 2012 satt

Rezensionen

Karl Dall – Presse

FAZ 27. Juni 2005
Liebe im günstigen Zeitfenster
Karl Dall und Ingo Insterburg bei den Höchster Sommernächten
Christoph Schütte

„Ja, die Folter geht weiter.“ Der Mann hat keineswegs zuviel versprochen. Zwar liegen die goldenen Zeiten von „Insterburg & Co.“, als die vier Blödelbarden auszogen, das Niveau der deutschen Fernsehunterhaltung nachhaltig zu senken, mittlerweile Jahrzehnte zurück. Haben sich Generationen von Comedians an dieser Mischung aus Festzeltlyrik und Altherrenwitz, schlagerverdächtigem Liedgut und höherem Unsinn abgearbeitet. Doch wenn Karl Dall und Ingo Insterburg als wiedervereinigtes Duo vertonte Kalauer, Gedichte von früher, von ganz früher und nicht zuletzt eindeutig zweideutiges Liedgut zum besten geben, dann erscheint „Die neue Show der alten Meister“ über weite Strecken immer noch weniger altbacken als so manches von den Enkeln abgebrannte Humorfeuerwerk. Daß freilich nicht nur die beiden Komiker, sondern auch zahlreiche Pointen in die Jahre gekommen sind, sei‘s drum. Das Publikum („Seid ihr auch alle aus dem Heim?“) ist ohnehin vornehmlich in der Erwartung gekommen, die eigenen komischen Erinnerungen aufzufrischen. An die nach wie vor so gelenkige „Gymnastiklehrerin“ etwa, an Dalls „größte Flops der letzten 20 Jahre“ vielleicht oder die unzähligen, nun ja, Musik gewordenen Liebesabenteuer des Ingo Insterburg zwischen Berlin und dem Mars. „Wir lebten ja in einem günstigen Zeitfenster: schon Pille, noch kein Aids.“ So lassen sich die komischen Herzensbrecher von einst bei der vom Neuen Theater Höchst veranstalteten „Sommernacht im Schloß“ denn auch nicht lange bitten und geben dem Affen reichlich Zucker.

Erscheinen in abenteuerlicher Garderobe („So was haben wir früher geraucht“), packen vom Gummisaxophon über die Brillenharfe bis zur Kokosnußgeige die selbstgebastelten Instrumente aus und schrammein und kalauern, am Klavier unterstützt von Berry Sarluis, drauflos. Das geht, gerade wie vor dreißig Jahren, gerne geradewegs unter die Gürtellinie. Und gelegentlich mochte man sich durchaus wünschen, man hätte Dalls Rat beherzigt und sich „die nötige Primitivität für den zweiten Teil“ angesoffen. Einerseits.

Denn während all die „Kollegen“ von Goethe über Schiller bis Heine ehedem tagelang über einem Gedicht gebrütet haben, schütteln die beiden älteren Herren ihre Reime wie eh und je nur so aus dem Ärmel.. Albernheiten, hemmungslosen Nonsens und, wie aus heiterem Himmel, kleine, wahrhaft komische Perlen. Pausenlos. Versprochen ist schließlich versprochen: „Ich mache euch fertig.“ Die Folter also geht weiter. Insterburg und Dall sei Dank.


Hannoversche Neue Presse 10. Okt. 2003
Comeback: Stehende Ovationen für Dall & Insterburg im Aegi
unbekümmert unter die Gürtellinie

Als Comedy noch Nonsens hieß, waren Ingo Insterburg und Karl Dall Könige des Klamauks. Bei ihrem Comeback im Aegi bewiesen sie vor 900 Fans erstaunliche Frische.

„Wenns am Schönsten ist“, sagt Ingo Insterburg ganz lieb, „soll man nicht aufhören.“ Eine Sekunde Pause. „Aber kurz danach.“ Natürlich ist das wieder so ein halbweiser Satz mit Falltür ins Reich des Unterleibs. Aber Insterburg deutet ihn nicht aus. Soll durchfallen, wer will. Er und Karl Dall machen jetzt jedenfalls Schluss mit lustig. Dall wolle, sagt er noch, demnächst als Ministerpräsident nach Hannover zurückkommen. Vorhang. Applaus. Noch mehr Applaus. Stehende Ovationen. Für ein gelungenes Comback mit einem Karton voller Nostalgie.

Nicht (nur) für Nostalgie. Obwohl man für die vielleicht hergekommen ist. Weil Nostalgie ja ein so gemütlicher Ofen ist, eine so grüne Insel. Aber eben auch eine trügerische Sicherheit. Die Kohlen im Ofen sind aus Plastik, auf dem Eiland gibts keine Quelle. Nostalgie ist die traurigschöne Schwärmerei für die Zeit, als man noch „dabei“ war und alle angesagten Sachen kannte. Dall & Insterburg, die Hälfte der Legende „Insterburg & Co.“, bieten weit mehr.

Sie bieten keine kantige Nummernrevue aus den 60ern, keine alte Narrenkappe mit Mief drunter. Insterburg und Dall sind Champagner, prickeln auch bei den minderzahligen Spätergeborenen. Der Abend ist kein Augenblick behäbig. Er swingt. Selbst die vielen Schmonzetten, die eingestreut werden, swingen.

Dall ruft live Ilse Werner an, schlüpft in die Kapitänsjacke und krakelt und ächzt ihr durchs Telefon „La Paloma“ vor, Insterburg schrabbelt auf der Gitarre schnoddrig-charmante Lebenshilfe in Clownsmanier: „Der Alltag kratzt wie Sandpapier an der Liebe“. Er gibt viele Soli, am besten aber sind beide zusammen - ihre Treuherzigkeit mit doppelten Boden, die Unbekümmertheit, mit der sie notorisch unter die Gürtellinie gehen, und die Lust an hemmungsloser Improvisation. Polter-Charme.

Da fliegen die Bonmots hin und her, da blitzt Gescheitheit aus dem Nonsens, da werden den ältesten Witzen die Bärte rasiert. Ein anderer als Dall gälte als King of Kalauer, würde er Berry Sarluis, den Pianisten, als Bigamisten vorstellen. Aber die Flüchtigkeit, mit der solche Pointen ins muntere Immerfort geworfen werden, vergnügt ungemein. Wer Dall als TV-Aggressor und Promifresser aus dem Fernsehen kennt, lernt ihn hier neu kennen. Und Insterburg ist einer zum Mögen. Geht nicht anders.

Eine Minute nach „am schönsten“, sagen sie, dass sie weitermachen. Ein Extra-Bravo dafür. Sie sollten Peter Ehlebracht und Jürgen Barz anrufen. Für ein komplettes Inserburg-&-Co.-Revival. Die sind aus dem Training, sagt Dall. Dann wirds Zeit, dass sie mit dem Trainieren anfangen.

Matthias Halbig


Hannoversche Allgemeine 10. Okt. 2003
Ingo Insterburg und Karl Dall: Fröhlicher Altherrenabend im Theater am Aegi
Bierlaunen können Folgen haben. In diesem Fall keinen Kater, sondern allenfalls einen Zwerchfellmuskelkater - zumindest bei allen, die nachsichtig akzeptieren, dass mancher Witz so bejahrt war, wie das Duo, das im Theater am Aegi Wiedersehen mit sich und seinem Publikum feierte. Karl Dall und Ingo Insterburg traten erstmals seit einem knappen Vierteljahrhundert wieder gemeinsam auf, womit das einstige Blödel-Quartett, Insterburg & Co, zumindest zur Hälfte reanimiert war.
Entstanden ist die Idee zu dieser singulären Wiedervereinigung (deren Einmaligkeit Karl All am Ende drohend in Frage stellte) bei einer Fete in Hannover. Hier hat All schließlich auch seine Freunde. Prominente, wie den Bundeskanzler (der war nicht da) oder „Scorpion“-Sänger Klaus Meine (der war da und musste sich anfrotzeln lassen). Und nicht ganz so prominente, aber dafür treue Fans, die den Abend zum Heimspiel werden ließen.
Es war wie beim Klassentreffen: vertraute Geschichten und manche bekannte Pointe. Die alten Hits durften nicht fehlen: Karl Dalls „Diese Scheibe ist ein Hit“ oder Ingo Insterburgs Liebesleporello „Ich liebte ein Mädchen in...“. Insterburg war eher für die Noten zuständig, Dall für die Zoten, aber selbst Zweideutiges wirkte mittlerweile fast abgeklärt. Insterburg traktierte eine Bambusbesenstielflöte, intonierte „When the Saints“ auf Minischlagzeug, Trompete und Gitarre gleichzeitig (Fußfertigkeit macht‘s möglich) und stimmte den „Mülleimerblues“ an. Doch er führte auch vor, wie machtlos das Dichterwort ist: Er rezitierte zwar jede Menge Anitraucher-Lyrik, doch das Pausenfoyer war trotzdem verqualmt.
Karl Dall machte den Animator: animiert und animalisch; seine Hans-Albers-Parodie war jedenfalls tierisch gut. Selbst die telefonisch eingebundene Pfeif-Drossel, Ilse Werner, fügte sich gut in den Altherrenabend, der mal anarchisch-schrullig war, mal altbacken-anzüglich - und herzerwärmend bis hirnerweichend albern.
Am Ende viel Jubel und „Standing Ovation. Können ältere Herrschaften nicht mehr lange sitzen? Oder gilt Insterburgs Liedbotschaft „Der Alltag kratzt wie Sandpapier an der Liebe“ nicht für die Zuneigung zu den Gags von gestern?
Rainer Wagner

PR-Material

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Karl Dall ist DER OPA - Ankündigung

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