Künstler- und Veranstaltungsmanagement
| Eleonore Weisgerber |
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Eleonore WeisgerberChanson
Stilsicher schlüpft Eleonore Weisgerber gleich in mehrere weibliche Charaktere und verändert sich so vom scheinbar naiven Schulmädchen in jene Femme fatale, die ihre Rolle spielen muß. Nur nicht aus Liebe weinen..., ihre verraucht laszive Altstimme erinnert – sicher ohne Absicht – an die große Marlene Dietrich. Das Rollenspiel nach Ohrwürmern wird musikalisch am Piano begleitet von Frank Golischewski. BiographieBiografieEleonore Weisgerber, geboren in Wiesbaden, absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Mit langjähriger Zusatzausbildung in Chanson, Musical, Ballett und Musical Dance qualifizierte sie sich zu einer der wenigen deutschen Allroundkünstlerinnen von internationalem Format. Ihr aristokratisch geschnittenes Gesicht ist von den Fernsehbildschirmen nicht wegzudenken. Ob in „Praxis Bülowbogen“, „Der Alte“, „Derrick“ „Traumschiff“, „Tatort“ oder zahlreichen Fernsehspielen – Eleonore Weisgerber stellt seit 20 Jahren in facettenreichen Rollen ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Ihre zahlreichen Rollen in französischen Filmproduktionen und die Liebe zu Paris waren Grund genug sich für einen zweiten Wohnsitz an der Seine zu entscheiden. Theaterengagements führten Eleonore Weisgerber u.a. nach Basel, Heidelberg und Dortmund. TermineShowtermine und Veranstaltungsorte2012“Aufstieg und Fall der Femme fatale” 22. Mai - Berlin / Wintergarten RezensionenRezensionen: Eleonore Weisgerber in der PresseAndernach – 19.10.2011 - Winfried ScholzDie Femme fatale, wie die leibt und lebt Chansonabend mit Eleonore Weisgerber begeistert das Publikum in der Mittelrheinhalle Lasziv sinkt sie im sündig roten Kleid und mit schwarzer Federboa auf dein Steinway-Flügel nieder, haucht Friedrich Hollaenders „Lied von der Treue" ins Mikrofon. In dieser Pose ist Eleonore Weisgerber ganz die Femme fatale - die verhängnisvolle Frau, besonders attraktiv und verführerisch, aber auch mit magisch dämonischen Zügen ausgestattet. „Aufstieg und Fall einer Femme fatale" ist der Titel des Chansonabends, mit dem die bekannte Schauspielerin und Sängerin in der Andernacher, Mittelrheinhalle gastiert. Es geht der Künstlerin an diesem Abend nicht vordergründig darum, Männer reihenweise in den Ab-grund zu treiben, wie es Marlene Dietrich als Lola, der Inbegriff einer Femme fatale, im Film „Der blaue Engel' mit Professor Rath getan hat «Die Geschichte dieser frei erfundenen Frau ist für mich die Rahmenhandlung, um die wunderbaren Lieder von Friedrich Holländer und anderer Komponisten aus den 20er- bis 3Oer-Jahren dem Publikum von heute nahezubringen", erläutert die Künstlerin im Gespräch mit unserer Zeitung den Grundgedanken ihres Konzerts. Mit „Für mich soll's rote. Rosen regnen" startet sie naiv in die Welt des schönen Scheins. Wer die Augen schließt, glaubt, Hildegard Knef stehe auf der Bühne. Dann die erste Enttäuschung: „Beim ersten Mal, da tut's noch weh" aus dem Film „Große Freiheit Nr. 7". Doch kurz darauf ist sie „Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", und die Männer fallen ihr reihenweise vor die Füsse. Es folgen die Chansons „Hermann heeßt er", mit dem Ciaire Waldoff große Erfolge feierte, das von Tucholsky getextete „Mir ist heut so nach Tamerlan zu Mut" und „Der Neandertaler" von Günter Neumann. Jedoch macht die Femme fatale den Fehler der Fehler: Sie verliebt sich rettungslos und singt „Wie hab ich nur leben können ohne dich“. Bald steht sie im Regen (Ralph Benatzky), kriegt aber bei „Nur nicht aus Liebe weinen" wieder die Kurve. Musikalisch und in verschiedenen Rollen zeigt die großartige Schauspielerin Eleonore Weisgerber vielfältige Eigenschaften einer Frau. Mal ist sie beschwingt, sinnlich, verführerisch oder frech, aber auch hingebungsvoll, romantisch, nachdenklich und zerbrechlich. Dabei variiert sie ihre rauchige Altstimme facettenreich von ganz zart bis aufs Äußerste robust, etwa in dem herrlichen Hollaender-Song „Ich lass mir meinen Körper schwarz bepinseln". Kongenial wird sie von Frank Golischewski am Flügel begleitet. Der wunderbare Chanson-Abend hätte gewiss mehr Besucher verdient. Ein Grund zum Fernbleiben ist vielleicht, dass 20 Kilometer rheinaufwärts das Buga-Abschluss-Feu-erwerk stattfindet. Doch die rund 150 Zuhörer, die da sind, zeigen sich restlos begeistert und geizen nicht mir Bravo-Rufen. Drei Zugaben erklatschen sie, darunter „Warum sollte eine Frau kein Verhältnis haben". Da ist sie wieder, die Femme fatale.
Ahlener Tageblatt – 18.10.2011 - Rudolf GeiserEleonore Weisgerber verzaubert Publikum mit ihrer Stimme „Nein, nein, die Geschichte soll von Anfang an erzählt werden." Die Halbweltdame im schwarz glitzernden Netzkleid bricht Marlene Dietrichs Paradelied „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" ab, legt sich einen weißen Kragen um den Hals und beginnt ihren musikalischen Streifzug vom „Aufstieg und Fall der Femme fatale" im Berlin der 1920er-Jahre. Schauspielerin Eleonore Weisgerber hat keine Mühe, in die Rolle des heranwachsenden Mädchens zu schlüpfen. Ob Wedekinds „Ilse", Tucholskys „Tauentzienmädel" oder Klabunds leidgeprüfte Göre, die „mit de Beene" baumelt, die Symbiose von Schauspiel- und Sangeskunst ist am Samstagabend im Saal Sandgathe ohne Verzögerung geglückt. Mit viel Vergnügen begleitete das Publikum eine Metamorphose, die zwischen großen Emotionen und ironischer Distanz alles aufbot, was einen simplen Liederabend zu einem emphatischen Musikerlebnis macht. Klug und zielsicher hat Eleonore Weisgerber hochkarätige Autoren ausgesucht, deren Liedertexte auch nach Jahrzehnten noch frei von Patina sind. Und die frische, stets präzise Piano-Begleitung von Frank Golischewski zeugte von hohem Respekt vor der Leistung der Komponisten. Naiv, zickig, mondän, verrückt, lasziv, raffiniert,, enttäuscht, es gab keine Facette menschlicher Eigenschaften und Befindlichkeiten, die Eleonore Weisgerber nicht zu verkörpern gewusst hätte. Die in Wiesbaden geborene Schauspielerin studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin und absolvierte eine Zusatzausbildung in Chanson, Musical und Ballett. Beste Voraussetzung also, um ein nicht immer unberechtigtes Vorurteil zu widerlegen, wonach singende Schauspieler Bauchschmerzen bereiten. Von Weisgerbers molltauglicher Altstimme geht ein gewisser Zauber aus. Wenn sie Friedrich Hollaender, Theo Mackeben oder Günter Neumann interpretiert, drängen sich Vergleiche auf, fallen Namen wie Marlene Dietrich, Ciaire Waldoff oder Hildegard Knef. Ihre unglaubliche Bühnenpräsenz erübrigt ein üppiges Requisitenarsenal, drei Kostüme, ein Garderobenständer mit Federboa, Seidenschal und Regenmantel genügten, um den Aufstieg und Fall der Femme fatale optisch zu untermauern. Mit „Wenn ich mir was wünschen dürfte" endete der offizielle Teil, des Programms, und die meisten im Saal werden für sich ergänzt haben: „Ja wenn, darin mehr von diesen erstklassigen Veranstaltungen."
Ahlener Zeitung - 17.10.2011 - Peter SchniederjürgenVon lasziv bis schrill Eleonore Weisgerber schlug Publikum im Saal Sandgathe mit Chansons in ihren Bann Nicht nur als Berliner Göre überzeugte am Samstagabend Eleonore Weisgerber im Saal Sandgathe die zahlreichen Zuschauer. Die aus Film und Fernsehen bekannte Schauspielerin offenbarte nicht nur augenzwinkernd den „Aufstieg und Fall der Femme Fatale", sie verkörperte diese Rolle geradezu. Mit den zeitgenössischen Musikstücken, begleitet vom Pianisten Frank Golischewski, erzeugte Weisgerber die Stimmung des Berlins der 20er Jahre. Erste Erfahrungen mit dem männlichen Geschlecht liefen musikalisch mit Texten von Frank Wedekind, Friedrich Hollander und anderen aufbereitet, nicht immer zum Besten. Die Akteurin zeigte neben ihrer Wandlungsfähigkeit auch ihre treffend schrillen Seiten. Ihre „große" Liebe, Hermann, brachte sie nahezu ohrenbetäubend an die vergnügten Zuschauer. Doch Weisgerber war nicht urkomisch. Mit dem Lied „Und ik baumel mit de Beene" und anderen brachte sie einen bittersüßen Touch in den Vortrag. Hintersinnig auf die Doppelmoral der Zeit schielend und vordergründig komisch endet das Lied am Galgen. Doch das ist für die angehende Femme Fatale nur ein Schritt. Gefühlvoll bis schrill ließ sie hören, wie sich aus dem naiven Jungmädchen ein raffiniertes Biest entwickelte - das doch letztlich immer den Kürzeren zog. Frech und naiv bis lasziv führte sie die Stationen dieses Lebens vor. Dabei war auch der Ausflug in die Kleptomanie kein Tabu. Die aus Sendungen wie „Traumschiff", „Derrick" und zahlreichen „Tatort"-Filmen bekannte Weisgerber vermittelte mit vollem Stimm- und Körpereinsatz bei sparsamer Requisite einen gelungen Auftritt. Der wurde vom Publikum mit Gelächter und Applaus gebührend gewürdigt. „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", das Lied der unvergesslichen Zarah Leander, zitierte Weisgerber, die singende Schauspielerin mit viel Herz und mehr als überzeugend. Damit bescherte sie den Zuschauern einen sicher lange unvergessenen Abend.
Nordsee-Zeitung, 17. Juni 2008, Ulrich MüllerKecke Göre mit der FederboaEleonore Weisgerber mit Chansonprogramm „Aufstieg und Fall der Femme fatale“ in Thieles GartenEigentlich sollte die Matinee mit Eleonore Weisgerber im Freien stattfinden, aber das unsichere Wetter beförderte die bekannte Bühnen- und Filmschauspielerin und ihr Publikum kurzerhand in den Pavillon von Thieles Garten. Was allerdings kein Unglück war, denn so wurde wenigstens keine Nuance ihrer Kunst vom Winde verweht, kam jeder unverstärkt gesungene Ton im bis auf den letzten Platz besetzten Saal goldrichtig an. Mit dem Chansonprogramm „Aufstieg und Fall der Femme fatale“ demonstrierte die alterslose Künstlerin ihre Klasse als Sängerin und Darstellerin. Den Auftrittsapplaus holte sich die Weisgerber „von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ im Vorgriff, dann ging es im kurzen Schwarzen zurück zu den Anfängen der „verhängnisvollen Frau“, Mit weißem Kragen und dem genau passende Gesichtsausdruck verwandelte sie sich in Frank Wedekinds „Kind von 15 Jahren“, legte sich die Federboa um und spazierte damit keck berlinernd zwischen Kokotte und Unschuldsengel durch die Straßen rund ums KaDeWe. Klabunds „Ich baumle mit de Beene“ und Hildegard Knefs „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ standen für soziales Elend und pure Lebenslust: Diese Sängerin musste in ihrem Programm gar nicht älter als 16 werden, um zu beweisen, dass sie eine Meisterin ihres Fachs ist. Die Naive und die ZickigeMit großer Intensität verkörperte Eleonore Weisgerber die Naive und die Zickige, die Mondäne und die verrückte Kleptomanin, jeder Ton, jede Geste saß perfekt. „Meine Jugend verstrich, und weiter bin ich immer noch nicht“, sinnierte sie, quietschte dann herrlich schrill „Benjamin, ich hab‘ nichts anzuziehn“, wechselte ansatzlos mit „Jonny, wenn du Geburtstag hast“ die Stimmung.
Tauber-Zeitung, 04.04.2006, Inge BrauneWeisgerbers Aufstieg und Fall der Femme fataleEntführt in die Welt des weiblichen Wünschens – Deutsches Liedgut der 20er Jahre entstaubtGeboren in Wiesbaden, teilweise aufgewachsen in Lateinamerika, Schauspielerin: Eleonore Weisgerber. Mit Claude Chabrol hat sie gearbeitet, mit Götz George, war in Ulrich Königs „Frauen die Prosecco trinken“ zu sehen – hochkarätige Partner, hochkarätige Themen. Vom naiven Schulmädchen zur nymphomanen Femme fatale...Während Eleonore Weisgerber in Fernsehkrimis häufig mondäne Frauen verkörpert, schlüpft sie beim von ihr selbst zusammengestellten Programm mit Liedern von Friedrich Hollaender („Das Lied von der Treue“, „Die Kleptomanin“), Frank Wedekind („Ilse“) und Theo Mackeben („Nur nicht aus Liebe weinen“) stilsicher gleich in mehrere weibliche Charaktere: So wandelt sie sich in zwei Gesangsblöcken vom naiven Schulmädchen zur nymphomanen Femme fatale. Die Interpretation dieser Evergreens versprühen allesamt reichlich ironischen Charme, wobei die verraucht laszive Alt-Stimme manchmal ein wenig an die große Marlene Dietrich erinnert...
Berliner Morgenpost, 30. August 1997, Hanns MänhardtParfüm der Zwanziger... Eleonore Weisgerber bot alle Register ihrer vokalen und darstellerischen wie mimischen Möglichkeiten auf. Eine Hedda Gabler des Chansons: von starken Instinkten getrieben, schönheitsbesessen, naiv und gleichzeitig raffiniert – eine schillernde Seelen-Exotin, um am Ende ganz Frau zu sein, die Wärme sucht und nichts anderes als einen guten Freund. Starken Beifall spendete das hingerissene Publikum, das denn auch mit Zugaben aus der Ohrwurmkiste belohnt wurde.
AZ, 16. Juni 1998Ein Rollenspiel nach Ohrwürmern... Und immer zeigt sie dabei, daß sie Rollen spielt; nicht nur, daß sie sich in ihnen stilsicher bewegt, hauchbreit steht sie neben ihnen und schaut gleichzeitig auf sie drauf. PR-MaterialAnkündigung: Chansonprogramm “Aufstieg und Fall der Femme fatale”Eleonore Weisgerber, geboren in Wiesbaden, absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Mit langjähriger Zusatzausbildung in Chanson, Musical, Ballett und Musical Dance qualifizierte sie sich zu einer der wenigen deutschen Allroundkünstlerinnen von internationalem Format. Ihr aristokratisch geschnittenes Gesicht ist von den Fernsehbildschirmen nicht wegzudenken. Ob in „Praxis Bülowbogen”, „Der Alte”, „Derrick” „Traumschiff”, „Tatort” oder zahlreichen Fernsehspielen und Spielfilmen - Eleonore Weisgerber stellt seit 20 Jahren in facettenreichen Rollen ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Theaterengagements führten Eleonore Weisgerber u.a. nach Basel, Heidelberg und Dortmund. Soloprogramm: Aufstieg und Fall der Femme fataleDie Lust, sich in den unterschiedlichsten Rollen zu versuchen, hat sie noch lange nicht verloren und so erarbeitete sie selbst ein Programm mit Liedern von Friedrich Hollaender, Franz Wedekind und anderen Komponisten bzw. Textern der 20er Jahre unter dem verheißungsvollen Titel „Aufstieg und Fall der Femme fatale”. „Singende Schauspieler bereiten meist Bauchschmerzen,” schreibt die Berliner Morgenpost über ihren Liederabend, „doch Ausnahmen bestätigen die Regel”.
Veranstaltungsplakat zu "Aufstieg und Fall der Femme fatale" zum Herunterladen
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